|
1. Ein sauberer Zahn wird selten krank
Die beste "Versicherung" gegen Zahnerkrankungen ist regelmäßige
und richtige Zahn- und Mundpflege. Dazu gehört eine gründliche
Entfernung auch des kaum sichtbaren Zahnbelages (Plaque) und eine intensive
Zahnfleischmassage. 3 x täglich 3 Minuten - nach dem Essen - und
grundsätzlich nach dem Genuss von Zucker (denken Sie auch an den
"versteckten" Zucker in Speisen und Getränken) soll die
Zahnbürste in Aktion treten. Denn wo kein Zahnbelag ist, gibt es
weder Karies noch Parodontose. Damit man auch unterwegs und am Arbeitsplatz
die Zähne zu gegebener Zeit putzen kann, gibt es kleine praktische
Taschenzahnbürsten, die sich leicht mitnehmen lassen.
2. Möglichst selten Süßes
Sicher ein Tip, den viele gar nicht mögen. Dennoch ist er äußerst
wichtig, weil Zucker und andere süße Sachen die häufigste
Ursache für Karies sind. Aus Zucker bilden die stets im Mund vorhandenen
Bakterien besonders schnell aggressive Säuren.
|
|
Sehr schädlich sind vor
allem klebrige Süßigkeiten und solche die zwischen den Mahlzeiten
gegessen werden.
3. Gesunde Zähne durch gesunde Ernährung
Egal wie alt man ist - auf dem Speiseplan sollte möglichst abwechslungreiche
Kost stehen, die in ausgewogenem Maß Grundnahrungsstoffe sowie Vitamine,
Mineralien und Spurenelemente enthält. Dabei muß dafür
gesorgt werden, daß die Zähne zu intensivem Kautraining herausgefordert
werden. Auf Vollkornbrot und andere derbe Kost sollte man nicht verzichten,
wenn einem an der Gesundheit der Zähne gelegen ist. Denn kräftiges
Kauen trägt zur Selbstreinigung bei und stärkt die Verankerung
der Zähne im Kiefer.
4. Flouride machen den Zahnschmelz widerstandsfähiger
Fluoride härten den Zahnschmelz und bieten damit als ergänzende
Maßnahme zu gesunder Ernährung und richtiger Zahnpflege erhöhten
Schutz vor Karies. Fluoride können auf verschiedene Weise zugeführt
werden: |
|
durch Zahnpasten oder Gelees, die einmal wöchentlich "eingebürstet"
werden, durch Tabletten oder Dragees, die sich langsam im Mund auflösen,
oder durch Flourid-Lack, den der Zahnarzt aufträgt. (Fragen Sie
Ihren Zahnarzt, in welcher Form Fluoride für Sie in Frage kommen)
5.
Eine Lücke kann gefährlich werden
Wer eine Zahnlücke hat, sollte sich vom Zahnarzt beraten lassen,
denn die Karies- und Parodontosegefahr ist vergrößert. Die
Nachbarzähne können sich verschieben oder lockern und im gegenüberliegenden
Kiefer verlängern sich die Zähne.
6. Zweimal jährlich zum Zahnarzt
An diesen Grundsatz sollte man sich unbedingt halten - auch wenn gar
nichts weh tut. Dann kann der Zahnarzt die Zähne regelmäßig
kontrollieren und eventuell frühzeitig behandeln. Das verursacht
nicht nur weniger Schmerzen, sondern auch geringere Kosten.
7. Wissen allein schützt die Zähne nicht, wohl aber zahnbewußtes
Handeln.
|